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Überlebenswissen

Überlebenswissen: Knoten, Funk, Orientierung und mehr

98 Themen, die du hoffentlich nie brauchst: Notsignale, Funk, Knoten, Wasser aufbereiten, Haltbarmachen und ruhig bleiben unter Druck.

Nahrung aus der Natur

Wildpflanzen: die goldenen Regeln

Nur essen, was du sicher kennst. Verwechslungen mit Giftpflanzen können tödlich enden.

Brennnessel, Löwenzahn, Giersch, Spitzwegerich

Vier bekannte Wildkräuter mit klaren Merkmalen, die sich vielseitig in der Küche nutzen lassen.

Bärlauch und seine giftigen Doppelgänger

Bärlauch sieht Maiglöckchen und Herbstzeitlose zum Verwechseln ähnlich. Ein Fehler kann tödlich sein.

Brombeere und Hagebutte

Zwei leicht erkennbare Wildfrüchte: Brombeeren im Spätsommer, Hagebutten bis in den Winter.

Eicheln und Bucheckern

Beide sind nahrhaft, aber roh nicht bekömmlich: Eicheln brauchen Wasser, Bucheckern Hitze.

Pilze: nur mit Fachwissen

Viele Speisepilze haben giftige Doppelgänger. Iss nur, was du sicher kennst, und lass Funde prüfen.

Angeln: Recht und Grundlagen

Angeln ohne Erlaubnis ist Fischwilderei. Wer im Ernstfall fischen will, muss die Regeln seines Landes kennen.

Jagd: Recht, Grenzen, Wildbret

Jagen darf nur, wer Jagdschein und Jagdrecht hat. Alles andere ist Wilderei und eine Straftat.

Insekten als Eiweißquelle

In der EU sind einige Insekten als Lebensmittel zugelassen. Allergiker sollten vorsichtig sein.

Survival-Mythen über Pflanzen

Was US-Survivalbücher über essbare Bäume und Hausmittel schreiben, ist bei uns oft gefährlich.

Sammeln: Rinde und Baumsaft sind tabu

Beeren, Kräuter und Nüsse darfst du in kleinen Mengen pflücken. Bäume anbohren oder schälen nicht.

Echte Kamille: Hausmittel mit Grenzen

Die EMA beschreibt Kamille als traditionelles Mittel bei leichten Magen-Darm-Beschwerden und Erkältung.

Spitzwegerich: Hausmittel vom Wegrand

Spitzwegerich wird traditionell bei Reizhusten und gereiztem Hals genutzt, ist aber kein Wundermittel.

Lindenblüten: Tee bei Erkältung

Lindenblütentee ist ein traditionelles Mittel, um Erkältungsbeschwerden zu lindern, ab vier Jahren.

Anbau

Schnelle Ernte auf Fensterbank und Balkon

Kresse in gut einer Woche, Radieschen in wenigen Wochen: frisches Grün wächst auch ohne Garten.

Keimsprossen sicher ziehen

Sprossen sind schnell gezogen, aber leicht verderblich. Hygiene ist das oberste Gebot.

Kartoffeln, Bohnen und Saatgut

Kartoffeln und Bohnen machen satt. Beide haben Regeln, die du kennen solltest.

Kompost: Dünger aus Küche und Garten

Aus Gemüseresten, Laub und Rasenschnitt wird in sechs bis zwölf Monaten fruchtbare Erde.

Mulchen: Boden bedecken, Wasser sparen

Eine dünne Decke aus Rasenschnitt oder Laub hält den Boden feucht und das Unkraut klein.

Gründüngung: Beete nie nackt lassen

Phacelia, Senf oder Klee auf freien Beeten schützen den Boden und bereiten die nächste Ernte vor.

Fruchtfolge: jedes Jahr ein neues Beet

Wer Pflanzenfamilien wandern lässt, hat weniger Krankheiten und Schädlinge im Gemüsebeet.

Gießen: selten, aber durchdringend

Zehn bis zwanzig Liter je Quadratmeter erreichen die Wurzeln, ein täglicher Spritzer nicht.

Kartoffeln anbauen: viel Ertrag je Beet

Auf zehn Quadratmetern wachsen etwa 30 bis 40 Kilo Kartoffeln aus rund 3 Kilo Pflanzgut.

Vorratsgarten: was lange satt macht

Kartoffeln, Trockenbohnen, Winterkürbis und Zwiebeln liefern viel und lassen sich ohne Strom lagern.

Saatgut: wie lange es keimt

Je nach Art keimt gut gelagertes Saatgut ein bis sechs Jahre. Eine Keimprobe zeigt, ob es noch taugt.

Topinambur: Knolle für den Winter

Die Sonnenblumen-Verwandte liefert von Oktober bis März Knollen, gehört aber nicht ans Ufer.

Erdmandel: nicht in den Garten holen

Das Erdmandelgras ist ein gefürchtetes Unkraut. Wer es einmal im Boden hat, wird es kaum wieder los.

Salbei: Gurgeln bei Halskratzen

Salbeiblätter werden traditionell bei Entzündungen in Mund und Rachen genutzt. Nicht für Kinder.

Pfefferminze: Tee für den Bauch

Pfefferminzblätter gelten traditionell als Hilfe bei Verdauungsbeschwerden. Nicht für Kinder unter vier.

Thymian: bei verschleimtem Husten

Thymiankraut gilt traditionell als Hilfe bei Husten mit Schleim im Rahmen einer Erkältung.