Zum Inhalt springen
Krisenbuddy Zur App
Illustration: Alpines Notsignal

Notsignale

Alpines Notsignal

Geprüft am 4 Quellen Redaktion Krisenbuddy

Kurz gesagt: Sechs Zeichen pro Minute rufen um Hilfe, drei Zeichen pro Minute antworten.

Hilferuf: 6 mal pro Minute

Gib eine Minute lang alle zehn Sekunden ein Zeichen, also sechs pro Minute. Dann eine Minute Pause und wiederholen, bis eine Antwort kommt. [1] [3] [4]

Antwort: 3 mal pro Minute

Wer das Signal sieht oder hört, antwortet mit drei Zeichen pro Minute, dann eine Minute Pause. Danach sofort die Bergrettung oder 112 verständigen. [1] [2]

Womit du Zeichen gibst

Hörbar oder sichtbar, Hauptsache weithin erkennbar. [3] [4]

  • Rufen oder Trillerpfeife
  • Taschenlampe oder Stirnlampe
  • Blitz einer Kamera
  • Spiegel bei Sonne

Fehlalarme vermeiden

Bewegte Stirnlampen werden nachts oft für Notsignale gehalten. Wer im Dunkeln unterwegs ist, sagt am besten vorher im Tal Bescheid. [2]

Mit Empfang zuerst anrufen

Der Notruf 112 ist in der ganzen EU kostenlos. In Österreich erreichst du die Bergrettung auch unter 140, in der Schweiz die Rega unter 1414. [1]

Mehr aus Notsignale

Quellen

Inhaltlich geprüft am 16.10.2026. Jede Zahl und jede Handlungsempfehlung stützt sich auf diese Quellen.

  1. Notruf und Rettung in den Alpen, Deutscher Alpenverein (DAV), abgerufen 16.10.2026
  2. Ewig grüßt das alpine Notsignal, Bergrettung Tirol, Ortsstelle Innsbruck, abgerufen 16.10.2026
  3. Verhalten bei Lawinenunfällen und Bergunfällen, oesterreich.gv.at (Republik Österreich), abgerufen 16.10.2026
  4. Erste Hilfe am Berg, Teil 8: Notruf, Notsignale, Heli-Einweisung, Bergsteiger (Fachmagazin), abgerufen 16.10.2026