
Anbau
Topinambur: Knolle für den Winter
Kurz gesagt: Die Sonnenblumen-Verwandte liefert von Oktober bis März Knollen, gehört aber nicht ans Ufer.
Was Topinambur ist
Die Pflanze stammt aus Nordamerika, ist mit der Sonnenblume verwandt und wird bis drei Meter hoch. In Deutschland wird sie auch auf Feldern angebaut. Frische Knollen gibt es von Oktober bis März. [1]
In der Küche
Topinambur schmeckt roh im Salat, als Püree, in Suppen oder als Ofengemüse. Bürsten genügt, die dünne Schale kann dran bleiben. Im Kühlschrank hält er im geschlossenen Behälter bis zu vier Wochen. [1]
Langsam herantasten
Topinambur enthält viel Inulin, einen Ballaststoff. Größere Mengen können Blähungen auslösen. Fang mit kleinen Portionen an. [1]
Nicht ans Wasser pflanzen
Das Bundesamt für Naturschutz stuft Topinambur als potenziell invasiv ein. An Ufern und in Auen verdrängt er heimische Pflanzen und breitet sich über Knollen aus. Pflanz ihn nicht in Gewässernähe. [2]
Knollen nicht verschleppen
Entsorge Knollen und Pflanzenreste nicht mit Gartenabfällen in der Landschaft, sonst wächst er dort weiter. [2]
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Quellen
Inhaltlich geprüft am 16.10.2026. Jede Zahl und jede Handlungsempfehlung stützt sich auf diese Quellen.
- Topinambur: die Erd-Artischocke, Bundeszentrum für Ernährung (BZfE), abgerufen 16.10.2026
- BfN-Schriften 731: Naturschutzfachliche Invasivitätsbewertungen gebietsfremder Gefäßpflanzen (2025), Bundesamt für Naturschutz (BfN), abgerufen 16.10.2026