
Anbau
Saatgut: wie lange es keimt
Kurz gesagt: Je nach Art keimt gut gelagertes Saatgut ein bis sechs Jahre. Eine Keimprobe zeigt, ob es noch taugt.
Richtig lagern
Bewahre Samen trocken, luftdicht und unter 10 °C auf. Erneuere den Vorrat regelmäßig, denn die Keimfähigkeit sinkt mit den Jahren. [1] [2]
Keimprobe machen
Säe etwa vier Wochen vor der Aussaat eine abgezählte Zahl Körner zur Probe aus. Keimt weniger als die Hälfte, lohnt sich die Aussaat kaum. Bei schwacher Keimung säst du dichter. [1] [2]
Samenfest statt F1
Für eigenes Saatgut brauchst du samenfeste Sorten. Nachkommen von F1-Hybriden sind meist schwächer und sehen anders aus als die Mutterpflanze. [2] [1]
| Jahre | Gemüse |
|---|---|
| 1 bis 2 | Dill, Schnittlauch |
| 2 bis 3 | Petersilie, Tomate, Zwiebel, Feldsalat |
| 3 bis 4 | Bohne, Erbse, Kopfsalat, Möhre, Sellerie |
| 4 bis 5 | Kohl, Rettich, Radies, Spinat, Rote Rübe |
| 5 bis 6 | Gurke, Kürbis |
| jedes Jahr neu | Pastinake, Schwarzwurzel, Wurzelpetersilie |
Richtwerte der Bayerischen Gartenakademie bei guter Lagerung.
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Quellen
Inhaltlich geprüft am 16.10.2026. Jede Zahl und jede Handlungsempfehlung stützt sich auf diese Quellen.
- Leitfaden zum Gärtnern im Biogarten (Berichte der Bayerischen Gartenakademie Nr. 3), Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG), Bayerische Gartenakademie, abgerufen 16.10.2026
- Allgemeines zum Samenkauf, Gartenakademie Rheinland-Pfalz (DLR Rheinpfalz), abgerufen 16.10.2026