
Wasser finden und aufbereiten
Gartenbrunnen: erst anzeigen, dann bohren
Kurz gesagt: Eine Bohrung bis ins Grundwasser zeigst du vorher an. Als Trinkwasser braucht Brunnenwasser Prüfungen.
Bohrung anzeigen
Wer so tief bohrt, dass sich das auf das Grundwasser auswirken kann, zeigt das einen Monat vorher bei der zuständigen Wasserbehörde an. Die Länder können eigene Regeln haben. [1]
Entnahme für den Haushalt
Grundwasser für den Haushalt oder in geringen Mengen für einen vorübergehenden Zweck braucht meist keine Erlaubnis, wenn der Wasserhaushalt nicht leidet. Die Länder dürfen trotzdem eine verlangen. [2]
Beispiel Berlin
In Berlin klärt man bei Gartenbrunnen bis 15 m Tiefe die Altlasten selbst beim Umweltamt des Bezirks. Kommt binnen eines Monats keine Untersagung, darf gebaut werden. In Wasserschutzgebieten gelten Verbote. [3]
Brunnenwasser trinken
Wer Brunnenwasser trinken will, betreibt eine Eigenwasserversorgung. Sie muss vier Wochen vorher beim Gesundheitsamt angezeigt und mindestens einmal im Jahr auf Keime untersucht werden. [4] [5] [6]
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Quellen
Inhaltlich geprüft am 16.10.2026. Jede Zahl und jede Handlungsempfehlung stützt sich auf diese Quellen.
- Wasserhaushaltsgesetz, § 49 Erdaufschlüsse, Bundesministerium der Justiz (gesetze-im-internet.de), abgerufen 16.10.2026
- Wasserhaushaltsgesetz, § 46 Erlaubnisfreie Benutzungen des Grundwassers, Bundesministerium der Justiz (gesetze-im-internet.de), abgerufen 16.10.2026
- Bau von Brunnen und Messstellen, Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt Berlin, abgerufen 16.10.2026
- Trinkwasserverordnung, § 11 Anzeigepflichten, Bundesministerium der Justiz (gesetze-im-internet.de), abgerufen 16.10.2026
- Trinkwasserverordnung, § 29 Untersuchungspflichten, Bundesministerium der Justiz (gesetze-im-internet.de), abgerufen 16.10.2026
- Kleine Trinkwasserversorgungen, Umweltbundesamt (UBA), abgerufen 16.10.2026