Datenschutzerklärung der App Krisenbuddy
Diese Datenschutzerklärung gilt für die App Krisenbuddy für iPhone und Android. Sie ist dieselbe wie in der App unter Mehr, Datenschutz. Stand: 18.10.2026.
Kurz gesagt
- Keine Werbung, keine Cookies. Ein Konto ist freiwillig.
- Ohne Konto bleibt alles, was du einträgst, auf deinem Gerät.
- Der Dokumententresor liegt verschlüsselt nur auf deinem Gerät und wird nie übertragen, auch nicht mit Konto.
- Mit Konto und Familie liegt, was ihr teilt, auf unserem Server in Frankfurt am Main. Gesundheitsangaben nur, wenn du sie ausdrücklich teilst.
- Beim Scannen geht nur die Nummer des Strichcodes an unseren Server.
- Produkte per Foto erfassen (Plus) geht nur mit deinem Ja: Ein KI-Modell bei Amazon Web Services in der EU liest die Fotos aus, gespeichert werden sie nicht.
- Die App zählt anonym Tagessummen, ohne Kennung.
- Benachrichtigungen für die Familie gibt es nur, wenn du sie einschaltest. Sie nennen nur den Namen und was passiert ist.
- Eine weitergehende Analyse gibt es nur mit deinem Ja.
- Dein Standort bleibt auf deinem Gerät. Die Karte lädt Kacheln von OpenFreeMap, Anlaufstellen in der Nähe sucht die App nur auf deinen Tipp.
1. Verantwortlicher
Verantwortlich für die Datenverarbeitung im Sinne der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) ist:
À Tellinghusen Software
Inh. Danilo à Tellinghusen
Breiter Weg 10a
39104 Magdeburg
Deutschland
E-Mail: kontakt@krisenbuddy.de
Weitere Angaben stehen im Impressum.
2. Speicherung auf deinem Gerät
Krisenbuddy speichert deinen Haushalt (Personen, Tiere, Wohnsituation, Ziel), deinen Vorrat, die Haken der Checkliste, den Notfallpass mit medizinischen Angaben, Notfallkontakte, Treffpunkte, den Tierpass mit Fotos deiner Tiere, gespeicherte Orte für Karte und Kompass und deine Einstellungen lokal auf deinem Gerät. Ohne Konto werden diese Daten nicht an uns übertragen. Was mit Konto und Familie übertragen wird, steht in den Abschnitten 10 bis 14, was Karte und Standort betrifft in Abschnitt 9.
Dokumententresor (Plus): Fotos von Dokumenten, die du in den Tresor legst, speichert die App nur auf deinem Gerät und verschlüsselt sie mit AES-256. Verschlüsselt sind die Bilder, ihre Vorschauen und die Angaben dazu (Name, Art, Datum). Der Schlüssel liegt im geschützten Speicher des Betriebssystems (Android Keystore bzw. iOS-Schlüsselbund) und verlässt das Gerät nicht. Öffnen lässt sich der Tresor nur mit Fingerabdruck, Gesicht oder der Sperre deines Geräts; diese Prüfung übernimmt das Betriebssystem, die App erhält keine biometrischen Daten.
Der Tresor wird nie an uns übertragen, nicht mit der Familie abgeglichen, nicht mit „Daten exportieren“ ausgegeben und ist von Sicherungen in die Cloud ausgenommen. Die Fotos nimmst du mit der Kamera-App deines Handys auf oder wählst sie aus deiner Galerie; dort bleibt das Original, bis du es selbst löschst. Teilst du ein Dokument, entsteht eine unverschlüsselte Kopie, die nur dorthin geht, wohin du sie schickst. „Alles löschen“ entfernt auch den Tresor samt Schlüssel; „Konto löschen“ lässt ihn unberührt, weil er nie auf unserem Server liegt.
Ratgeber, Tipps, Überlebenswissen und Erste Hilfe sind Teil der App und funktionieren ohne Netz.
Du kannst alle Daten jederzeit unter Mehr mit „Alles löschen“ entfernen. Beim Deinstallieren der App werden sie ebenfalls gelöscht. Mit „Daten exportieren“ teilst du sie als Text; wohin, entscheidest du. „Alles löschen“ meldet dich auf diesem Gerät auch ab, löscht aber nicht dein Konto (dazu Abschnitt 14).
3. Produktsuche beim Scannen
Wenn du einen Strichcode scannst, sendet die App nur die Nummer des Strichcodes (EAN) an unseren Server bei Amazon Web Services EMEA SARL in Frankfurt am Main (Region eu-central-1). Der Server sucht das Produkt in seinem Zwischenspeicher und fragt, falls nötig, die offene Produktdatenbank Open Food Facts (Open Food Facts, Verein nach französischem Recht, Frankreich). Open Food Facts sieht dabei nur die Adresse unseres Servers, nicht deine.
Gespeichert werden nur Produktdaten (Name, Marke, Menge, Kategorien, Brennwert, Adresse des Produktbilds), höchstens 60 Tage, und nie, wer gescannt hat. Wir speichern weder IP-Adressen noch Gerätekennungen. Das technische Protokoll des Servers nennt die Nummer des Strichcodes und wird nach 14 Tagen gelöscht.
Ist unser Server nicht erreichbar, fragt die App Open Food Facts direkt. Auch das Produktbild lädt dein Gerät direkt von Open Food Facts. In diesen Fällen verarbeitet Open Food Facts technisch deine IP-Adresse; es gilt die Datenschutzerklärung von Open Food Facts.
Für Strichcodes nutzt die App die Kamera nur, wenn du einen Scan startest. Das Bild wird auf dem Gerät ausgewertet und nicht gespeichert.
Rechtsgrundlage ist die Bereitstellung der von dir genutzten Funktion (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO). Amazon Web Services verarbeitet die Daten in unserem Auftrag (Art. 28 DSGVO).
Datenschutz bei Open Food Facts
4. Nutzungsstatistik der App
Ohne Einwilligung zählt die App nur anonym, welche Funktionen genutzt werden: welche Schritte des Einrichtens abgeschlossen werden, ob ein Scan ein Produkt gefunden hat, in welcher Kategorie etwas eingelagert oder abgehakt wird, welcher Ratgeber, welches Werkzeug und welche Seite der App geöffnet wird, welche Meilensteine erreicht werden und wie lange die App genutzt wurde, dazu Plattform, App-Version und Sprache.
Diese Angaben gehen ohne Gerätekennung an unseren eigenen Server bei Amazon Web Services in Frankfurt am Main und werden dort sofort zu Tagessummen addiert. Einzelne Ereignisse und IP-Adressen speichern wir nicht, ein Rückschluss auf dich ist damit nicht möglich. Namen, Texte, Produkte, Vorräte, Gesundheitsangaben und Kontakte werden nie übertragen.
Zweck ist, die App zu verbessern (berechtigtes Interesse, Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO).
5. Analyse mit Vemetric (nur mit Einwilligung)
Nur wenn du einwilligst (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO), misst die App darüber hinaus mit dem Dienst Vemetric, wie oft du sie öffnest und welche Wege du durch sie nimmst. Die Einstellung ist standardmäßig ausgeschaltet. Nach Angaben des Anbieters stehen die Server in der Europäischen Union, es werden keine Cookies gesetzt und keine geräteübergreifende Kennung angelegt.
Derzeit ist Vemetric in der App nicht aktiv. Die App fragt deshalb nicht nach dieser Einwilligung und überträgt nichts an Vemetric.
Sobald Vemetric aktiv ist, fragt die App vorher nach deinem Ja. Widerrufen kannst du es dann jederzeit unter Mehr bei „Weitere Nutzungsanalyse“; ab dem Widerruf werden keine Ereignisse mehr erfasst.
6. Rückmeldungen
Wenn du unter Mehr eine Rückmeldung schickst, übertragen wir die Sterne, deinen freiwilligen Text, den Bereich der App, die App-Version, das Betriebssystem und den Zeitpunkt an unseren Server bei Amazon Web Services in Frankfurt am Main. Namen, Gerätekennungen und IP-Adressen werden nicht gespeichert, die Rückmeldung lässt sich keinem Gerät zuordnen. Bitte schreib keine Namen oder Gesundheitsangaben in den Text.
Wir nutzen Rückmeldungen, um die App zu verbessern (berechtigtes Interesse, Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO), und löschen sie nach 365 Tagen.
7. Mitteilungen
Erinnerungen (Mindesthaltbarkeit, Erneuern, Übung des Monats, Saison-Checks, Warntag) plant die App lokal auf deinem Gerät. Dafür gibt es keine Kennung, nichts davon geht an uns. Vorher fragt dein Handy nach deiner Erlaubnis. Abschalten kannst du sie unter Mehr oder in den Einstellungen deines Handys.
Benachrichtigungen für die Familie (Plus, freiwillig): Schaltest du sie auf der Familienseite ein, meldet sich die App bei Firebase Cloud Messaging an, einem Dienst der Google Ireland Limited (Gordon House, Barrow Street, Dublin 4, Irland). Dein Handy bekommt dafür eine zufällige Gerätekennung (Push-Token). Diese Kennung, die Plattform (Android oder iOS) und deine Auswahl, welche Benachrichtigungen du bekommen möchtest, speichern wir zu deinem Konto auf unserem Server in Frankfurt am Main. Bevor du einschaltest, meldet sich die App nicht bei Firebase an.
Löst jemand aus deiner Familie etwas aus (Hilfe im Check-in, die Entwarnung danach, eine Aufgabe für dich, ein übernommener Einkauf, ein neues Mitglied), schickt unser Server über Firebase eine Mitteilung an die Geräte der anderen Mitglieder. Sie enthält nur den Vornamen, die Art des Ereignisses und bei einem Einkauf den Namen der Zeile, nie Angaben aus dem Notfallpass, nie die Notiz des Check-ins und keinen Standort. Auf iPhones stellt Firebase die Mitteilung über den Apple Push Notification Service (Apple Inc., USA) zu. Google und Apple verarbeiten dabei technisch auch die IP-Adresse deines Geräts. Eine Übermittlung in die USA ist möglich; Google LLC und Apple Inc. sind nach dem EU-US Data Privacy Framework zertifiziert. Google verarbeitet die Daten in unserem Auftrag (Art. 28 DSGVO). Grundlage sind die Firebase Data Processing and Security Terms.
Die Gerätekennung löschen wir, sobald du die Benachrichtigungen auf diesem Handy ausschaltest, dich abmeldest, die Familie verlässt, aus ihr entfernt wirst, dein Konto löschst oder Firebase sie als ungültig meldet, spätestens 270 Tage, nachdem die App das Gerät zuletzt angemeldet hat. Welche Arten du bekommst, stellst du auf der Familienseite ein; ganz abschalten kannst du sie dort oder in den Einstellungen deines Handys. Rechtsgrundlage ist deine Einwilligung, die du mit dem Einschalten gibst (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO, § 25 Abs. 1 TDDDG). Du kannst sie jederzeit widerrufen, indem du die Benachrichtigungen ausschaltest.
8. Updates und Teilen
Beim Start fragt die App unseren Server nach der Mindestversion und den App Store von Apple bzw. Google Play nach einer neueren Version. Dabei werden keine Angaben zu dir gespeichert.
Familienplan, Notfallpass und Einkaufsliste teilst du über das Teilen-Menü deines Handys. Die Inhalte entstehen auf deinem Gerät und gehen nur dorthin, wohin du sie teilst.
9. Karte, Kompass und Standort
Dein Standort: Karte und Kompass zeigen, wo du gerade bist und in welcher Richtung und Entfernung eure Orte liegen. Dafür fragt die App erst beim ersten Gebrauch und nach einer kurzen Erklärung nach deiner Erlaubnis (Android: ungefährer und genauer Standort, iOS: beim Verwenden der App). Der Standort wird nur auf deinem Gerät verarbeitet, nicht gespeichert und nie an uns, an deine Familie oder an andere übertragen. Der Kompass nutzt den Lagesensor deines Handys, ebenfalls nur auf dem Gerät. Die Erlaubnis kannst du jederzeit in den Einstellungen deines Handys zurücknehmen.
Gespeicherte Orte: Euer Zuhause, Anlaufstellen, Orte deiner Familie (etwa Schule oder Arbeit) und eigene Orte speichert die App nur auf deinem Gerät. Standorte von Familienmitgliedern werden nicht live geteilt. Treffpunkte aus dem Familienplan gehen samt ihrer Lage auf der Karte nur dann an deine Familie, wenn ihr die Familienfunktion nutzt (Abschnitt 11).
Kartenkacheln: Öffnest du die Karte, lädt die App Kartenkacheln, Schriften und Kartendaten von OpenFreeMap (openfreemap.org), einem freien Dienst für Karten aus OpenStreetMap-Daten. Dabei erhält der Dienst wie bei jedem Abruf einer Webseite technisch deine IP-Adresse und welchen Kartenausschnitt dein Gerät lädt, also grob, welche Gegend du ansiehst; deinen GPS-Standort erhält er nicht. Die Kachel auf der Startseite ist eine Skizze und lädt nichts. Ohne Netz zeigt die App deine Orte als Liste mit Richtung und Entfernung.
Anlaufstellen in der Nähe: Nur wenn du ausdrücklich auf „In der Nähe suchen“ tippst, fragt die App die Overpass-API (overpass-api.de der FOSSGIS e. V.; ist sie ausgelastet, ersatzweise die gleichwertigen Overpass-Server von private.coffee und Kumi Systems in Österreich), einen freien Dienst für OpenStreetMap-Daten, nach Feuerwachen, Krankenhäusern, Polizei, Notfalltreffpunkten und Apotheken. Dabei gehen ein auf etwa einen Kilometer gerundeter Ort und technisch deine IP-Adresse an den Dienst, sonst nichts. Die gefundenen Anlaufstellen merkt sich die App bis zu 14 Tage auf deinem Gerät, damit sie nicht jedes Mal neu fragen muss. Was du davon übernimmst, bleibt auf deinem Gerät.
Rechtsgrundlage für die Abrufe bei OpenFreeMap und der Overpass-API ist die Bereitstellung der Funktion, die du nutzt (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO). Beide Dienste verarbeiten die Anfragen in eigener Verantwortung; es gelten ihre Datenschutzhinweise.
10. Konto (freiwillig)
Für die Familienfunktion kannst du ein Konto anlegen. Ein Konto allein sichert noch nichts: Gesichert wird erst, wenn du eine Familie gründest (auch nur für dich allein) oder einer beitrittst (Abschnitt 11). Für das Konto verarbeiten wir deine E-Mail-Adresse, deinen Anzeigenamen und dein Passwort. Die Anmeldung läuft über Amazon Cognito, einen Dienst von Amazon Web Services EMEA SARL, mit Speicherort Frankfurt am Main (Region eu-central-1). Dein Passwort geht verschlüsselt direkt an Amazon Cognito; wir selbst sehen und speichern es nie.
Zur Bestätigung deiner E-Mail-Adresse und zum Zurücksetzen des Passworts schickt dir Amazon Cognito einen Code per Mail. Die Mails verschickt Amazon Web Services (Amazon Cognito bzw. Amazon Simple Email Service) in unserem Auftrag aus der Region Frankfurt am Main.
Auf deinem Gerät liegen dafür Anmeldeschlüssel (Tokens) im geschützten Speicher des Betriebssystems (iOS-Schlüsselbund bzw. Android Keystore). Sie gelten 60 Minuten und werden mit einem Erneuerungsschlüssel verlängert, der 365 Tage gilt. Beim Abmelden machen wir ihn ungültig.
Unser Server speichert zu deinem Konto eine zufällige Kennung, deinen Namen, deine E-Mail-Adresse, deinen Plan (gratis oder Plus) und, wenn du zu einer Familie gehörst, deren Kennung.
Rechtsgrundlage ist die Bereitstellung des Kontos, das du anlegst (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO). Amazon Web Services verarbeitet die Daten in unserem Auftrag (Art. 28 DSGVO).
11. Familie und Cloud-Sicherung (Plus)
Gründest du eine Familie oder trittst du einer bei, gleicht die App diese Daten mit unserem Server in Frankfurt am Main ab: Vorrat, Haken der Checkliste, Haushalt, Notfallkontakte, Treffpunkte (mit ihrer Lage auf der Karte, wenn ihr sie festlegt), Hausinfos und Verabredung, die Angaben im Tierpass (etwa Name, Art, Chipnummer, Impfungen, Tierarzt, Futter und Medikamente deiner Tiere), verteilte Aufgaben, „Übernehme ich“ in der Einkaufsliste und den Check-in „Mir geht’s gut“. Zu jedem Eintrag speichert der Server, wer ihn zuletzt geändert hat und wann.
Wer was sieht: Alle Mitglieder einer Familie sehen und ändern diese Daten gemeinsam. Sie sehen außerdem die Namen und Rollen aller Mitglieder und den Check-in mit Uhrzeit. Einen Standort überträgt die App dabei nicht. Eine Familie hat höchstens 10 Mitglieder, ein Einladungscode gilt 7 Tage.
Das Familien-Codewort aus dem Familienplan und die Fotos im Tierpass bleiben nur auf deinem Gerät und werden nie übertragen, auch nicht an deine Familie.
Einladung per E-Mail: Lädst du jemanden per E-Mail ein, speichert unser Server die E-Mail-Adresse dieser Person zusammen mit der Einladung (Name der Familie, dein Anzeigename, Einladungscode, Ablaufdatum). Die Mail selbst schickst du über dein eigenes Mail-Programm; unser Server versendet dabei nichts. Sehen können die Adresse nur die Mitglieder deiner Familie und die eingeladene Person, sobald sie sich mit genau dieser bestätigten Adresse anmeldet. Wir speichern die Einladung höchstens 14 Tage; angenommene, abgelehnte und zurückgezogene Einladungen löschen wir sofort, ebenso alle Einladungen einer Familie, wenn sie aufgelöst wird. Lade bitte nur Menschen ein, die damit einverstanden sind. Rechtsgrundlage ist unser berechtigtes Interesse, die Einladung zuzustellen, die du ausgelöst hast (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO).
Alles bleibt zusätzlich auf deinem Gerät und funktioniert ohne Netz. Gelöschte Einträge bleiben auf dem Server als leerer Platzhalter ohne Inhalt stehen, damit die anderen Geräte die Löschung mitbekommen.
Rechtsgrundlage ist die Bereitstellung der Familienfunktion, die du nutzt (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO). Trägst du Angaben über andere Menschen ein, etwa Kontakte, teile sie nur, wenn sie damit einverstanden sind.
12. Notfallpass in der Familie (nur mit Einwilligung)
Medizinische Angaben aus dem Notfallpass sind Gesundheitsdaten. Sie verlassen dein Gerät nur, wenn du sie für eine Person ausdrücklich mit der Familie teilst (Schalter „Mit der Familie teilen“, standardmäßig aus). Rechtsgrundlage ist dann deine ausdrückliche Einwilligung (Art. 9 Abs. 2 lit. a DSGVO).
Du kannst die Einwilligung jederzeit widerrufen, indem du den Schalter ausschaltest. Dann löschen wir den Eintrag auf dem Server, und er verschwindet beim nächsten Abgleich von den Geräten der anderen Mitglieder. Angaben zu anderen Personen, etwa deinen Kindern, teilst du bitte nur, wenn du dazu berechtigt bist.
13. Plus und Käufe
Während der Testphase ist Plus für alle frei. Es gibt keine Käufe und keine Verbindung zu einem Zahlungsdienst.
Sobald Plus etwas kostet, kaufst du es im App Store von Apple bzw. bei Google Play. Die Zahlung wickeln Apple bzw. Google ab; wir erhalten keine Zahlungsdaten. Zur Verwaltung der Abos nutzen wir dann RevenueCat (RevenueCat, Inc., USA). RevenueCat erhält die Kennung deines Kontos, Angaben zum Kauf (Produkt, Zeitpunkt, Laufzeit, Store) und technische Angaben zur App und meldet uns, ob Plus aktiv ist. Mit RevenueCat schließen wir vorher einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung (Art. 28 DSGVO); die Übermittlung in die USA stützt sich auf die Standardvertragsklauseln der EU-Kommission (Art. 46 Abs. 2 lit. c DSGVO).
Rechtsgrundlage ist die Erfüllung des Kaufvertrags (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO).
14. Speicherdauer und Löschung
Dein Konto und dein Profil speichern wir, bis du das Konto löschst. Die Daten einer Familie speichern wir, solange es die Familie gibt; verlässt das letzte Mitglied sie, löschen wir sie samt allen Einträgen.
Konto löschen: in der App unter Mehr, „Konto und Familie“, „Konto löschen“. Wir löschen dann sofort dein Konto bei Amazon Cognito, dein Profil, deine Mitgliedschaft in der Familie, deine Gerätekennungen für Benachrichtigungen und die Notfallpass-Einträge, die du geteilt hast. Gemeinsame Einträge, die du für die Familie angelegt hast (etwa im Vorrat oder im Tierpass), bleiben für die anderen Mitglieder erhalten. An gemeinsamen Einträgen bleibt der technische Vermerk, wer sie zuletzt geändert hat; er enthält nur eine interne Kennung, keinen Namen, und verschwindet mit der nächsten Änderung oder Löschung des Eintrags. Die Daten auf deinem Gerät bleiben, bis du sie unter Mehr mit „Alles löschen“ entfernst.
Du kannst die Löschung auch per E-Mail an die Adresse im Impressum verlangen. Eine Anleitung steht auch auf krisenbuddy.de/konto-loeschen/.
Einladungscodes löschen wir nach 7 Tagen, Einladungen per E-Mail samt Adresse und Code nach höchstens 14 Tagen, Vermerke zu Kauf-Benachrichtigungen von RevenueCat nach 30 Tagen, Gerätekennungen für Benachrichtigungen spätestens 270 Tage nach der letzten Anmeldung des Geräts (Abschnitt 7). Das technische Protokoll des Servers wird nach 14 Tagen gelöscht.
15. Produkt per Foto (KI, Plus)
Zweck: Findet die App zu einem Produkt keine Daten, kannst du es fotografieren: die Vorderseite und freiwillig die Nährwerttabelle und das Mindesthaltbarkeitsdatum. Ein KI-Modell liest daraus Name, Marke, Füllmenge, Nährwerte und Datum und schlägt Kategorie, typische Haltbarkeit und einen Lagerhinweis vor. Die App füllt damit das Formular aus; in deinen Vorrat kommt erst etwas, wenn du es prüfst und bestätigst.
Was übertragen wird: die Fotos, vorher auf deinem Gerät verkleinert (längste Kante 1280 Pixel) und neu gezeichnet, dadurch ohne Ortsangaben und andere Metadaten, und, falls du schon gescannt hast, die Nummer des Strichcodes. Dafür ist ein Konto nötig (Abschnitt 10), weil jede Auswertung Kosten verursacht. Die Anfrage geht mit deiner Anmeldung an unseren Server bei Amazon Web Services EMEA SARL in Frankfurt am Main (Region eu-central-1).
Empfänger und Modell: Unser Server gibt die Fotos an Amazon Bedrock weiter, einen Dienst von Amazon Web Services. Dort liest das KI-Modell Claude von Anthropic die Fotos. Die Auswertung läuft über ein Inferenzprofil für die Europäische Union und findet damit in Rechenzentren von Amazon Web Services in der EU statt. Nach Angaben von Amazon Web Services erhalten die Anbieter der Modelle, hier Anthropic, keinen Zugriff auf die Daten, und Amazon Bedrock speichert Fotos und Ergebnisse nicht und nutzt sie nicht zum Training von Modellen. Auch wir nutzen sie nicht zum Training.
Keine Speicherung der Fotos: Wir speichern die Fotos weder auf deinem Gerät noch auf unserem Server und schreiben sie nicht ins Protokoll; nach der Auswertung werden sie verworfen. Das Ergebnis, also die Produktangaben, geht an deine App. Ist ein Strichcode bekannt, ergänzt unser Server fehlende Angaben aus seinem Produkt-Zwischenspeicher bzw. von Open Food Facts (Abschnitt 3). Das technische Protokoll nennt nur Dauer, Modell, Zahl und Größe der Bilder und das Ergebnis der Anfrage, keine Fotos und keine Kennung im Klartext, und wird nach 14 Tagen gelöscht.
Kontingent: Damit die Kosten im Rahmen bleiben, zählt unser Server zu deinem Konto, wie viele Auswertungen du an einem Tag und in einem Monat gestartet hast (höchstens 25 am Tag und 300 im Monat). Die Zähler enthalten nur die Kennung deines Kontos und eine Zahl, nie Fotos oder Ergebnisse. Wir löschen sie automatisch einen Tag nach Ende des Tages bzw. Monats und sofort, wenn du dein Konto löschst.
Bitte fotografiere nur die Verpackung, keine Menschen und keine Dokumente. Die Angaben der KI können falsch sein; die App kennzeichnet sie und Schätzungen als solche, prüf sie bitte vor dem Speichern.
Rechtsgrundlage ist deine Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO), die du vor dem ersten Foto gibst. Du kannst sie jederzeit unter Mehr bei „Produkt per Foto (KI)“ widerrufen; danach sendet die App keine Fotos mehr. Amazon Web Services verarbeitet die Daten in unserem Auftrag (Art. 28 DSGVO).
16. Deine Rechte
Du hast das Recht auf Auskunft, Berichtigung, Löschung, Einschränkung der Verarbeitung, Datenübertragbarkeit und Widerspruch sowie das Recht auf Beschwerde bei einer Datenschutz-Aufsichtsbehörde. Wende dich dazu an die im Impressum genannte Adresse.