
Anbau
Erdmandel: nicht in den Garten holen
Kurz gesagt: Das Erdmandelgras ist ein gefürchtetes Unkraut. Wer es einmal im Boden hat, wird es kaum wieder los.
Survival-Tipp mit Folgen
Manche Ratgeber empfehlen die Erdmandel als Wildnahrung zum Anbauen. In Deutschland ist das Erdmandelgras ein Problemunkraut auf Äckern, mit Ertragsverlusten bis 90 Prozent. [1] [2]
Warum es so hartnäckig ist
Die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen warnt vor der schnellen Ausbreitung. [1]
- Bis zu 500 Knöllchen je Pflanze und Jahr
- Knöllchen halten Frost bis minus 15 °C aus
- Sie bleiben jahrzehntelang keimfähig
- Kein Unkrautmittel erreicht die Knöllchen
Wie es sich verbreitet
Die Knöllchen wandern mit Erde, Gartenabfällen, Geräten, Wasservögeln und Hochwasser. Eingeschleppt wurde das Gras vermutlich mit Pflanzgut und Blumenzwiebeln. [1]
Fund im Garten
Grab die Pflanze samt allen Knöllchen aus und gib alles in den Hausmüll. [1]
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Quellen
Inhaltlich geprüft am 16.10.2026. Jede Zahl und jede Handlungsempfehlung stützt sich auf diese Quellen.
- Erdmandelgras, Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen, abgerufen 16.10.2026
- BfN-Schriften 731: Naturschutzfachliche Invasivitätsbewertungen gebietsfremder Gefäßpflanzen (2025), Bundesamt für Naturschutz (BfN), abgerufen 16.10.2026