
Anbau
Mulchen: Boden bedecken, Wasser sparen
Kurz gesagt: Eine dünne Decke aus Rasenschnitt oder Laub hält den Boden feucht und das Unkraut klein.
Warum Mulch hilft
Mulch schützt den Boden vor Austrocknung und Abschwemmen und bremst Unkraut. Regenwürmer ziehen ihn in die Erde und füttern so das Bodenleben. Lass den Boden möglichst nie nackt liegen. [1]
Gute Materialien
Nimm, was im Garten anfällt. Holzige Häcksel passen ins Gemüsebeet weniger, weil ihr Abbau dem Boden Stickstoff entzieht. [1] [2]
- Angetrockneter Rasenschnitt
- Laub
- Stroh
- Gesunde Erntereste
- Gejätetes Unkraut ohne Samen
Dünn statt dick
Eine zu dicke Schicht fault, wärmt sich im Frühjahr schlecht auf und bietet Schnecken Verstecke. Grünes erst antrocknen lassen und dünn verteilen. Bei vielen Schnecken nur hauchdünn mulchen. [1] [2]
Erst lockern, dann mulchen
Mulch gehört auf lockeren Boden. Nach dem Gießen sorgt eine dünne Schicht dafür, dass weniger Wasser verdunstet. [2] [1]
Wichtig in diesen Lagen
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Quellen
Inhaltlich geprüft am 16.10.2026. Jede Zahl und jede Handlungsempfehlung stützt sich auf diese Quellen.
- Leitfaden zum Gärtnern im Biogarten (Berichte der Bayerischen Gartenakademie Nr. 3), Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG), Bayerische Gartenakademie, abgerufen 16.10.2026
- Natürlicher Rundum-Schutz: Vielzweckmittel Mulch, Naturschutzbund Deutschland (NABU), abgerufen 16.10.2026