
Kommunikation
Falschmeldungen in der Krise
Kurz gesagt: In Krisen kursieren Gerüchte und Fälschungen. Amtliche Quellen und ein kurzer Check schützen dich.
In der Krise blühen Gerüchte
In unklaren Lagen kursieren widersprüchliche und falsche Meldungen, vor allem in sozialen Netzwerken. Je dramatischer eine Meldung ist, desto öfter wird sie geteilt. Das nutzen manche gezielt aus. [1]
Amtliche Quellen zuerst
Halte dich an Warn-Apps wie NINA, an das Radio und an die Kanäle der Behörden. Unter jeder NINA-Warnung stehen Herausgeber und Kontakt. Ohne Netz bleiben Radio, Rathaus und Notfalltreffpunkt. [2] [3]
Kurzer Check vor dem Teilen
Frag dich: [1]
- Wer hat es zuerst veröffentlicht?
- Gibt es ein Impressum mit Name und Anschrift?
- Gibt es Belege und Quellen?
- Berichten seriöse Medien dasselbe?
Bilder und Videos prüfen
Fotos stammen oft aus einem anderen Zusammenhang, eine Bildersuche zeigt, ob sie schon früher auftauchten. Videos und Tonaufnahmen lassen sich mit KI fälschen, auch von Politikern und anderen bekannten Personen. [5] [1] [6]
Im Zweifel nicht weiterleiten
Kannst du eine Meldung nicht prüfen, leite sie nicht weiter und lösch sie lieber. Zweifelhafte oder gesetzeswidrige Inhalte kannst du im sozialen Netzwerk melden. [4] [5] [1]
Echte Warnungen weitergeben
Amtliche Warnungen und Hinweise der Behörden gib an Nachbarn, Familie und Freunde weiter. Vielleicht hat sie nicht jeder bekommen. [3]
Wichtig in diesen Lagen
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Quellen
Inhaltlich geprüft am 17.10.2026. Jede Zahl und jede Handlungsempfehlung stützt sich auf diese Quellen.
- Vertrauenswürdige Informationen erkennen, Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK), abgerufen 17.10.2026
- Warn-App NINA, Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK), abgerufen 17.10.2026
- In der Krise informiert sein, Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK), abgerufen 17.10.2026
- Umgang mit Desinformation: Was die Bundesregierung unternimmt und was Sie tun können (Archiv), Presse- und Informationsamt der Bundesregierung, abgerufen 17.10.2026
- Falschmeldungen und Hetze entgegentreten (Archiv, Stand 06.07.2020), Presse- und Informationsamt der Bundesregierung, abgerufen 17.10.2026
- Deepfakes: Gefahren und Gegenmaßnahmen, Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), abgerufen 17.10.2026