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Illustration zum Ratgeber Krieg und Luftangriff

Krisen-Ratgeber · Schwere Lagen

Krieg und Luftangriff: Was tun und wie vorsorgen?

Geprüft am 11 Quellen 32 Hinweise Redaktion Krisenbuddy

Krieg und Luftangriff, kurz gesagt: Bei Luftalarm schnell Schutz in Gebäuden suchen, verlässlich informieren, vorsorgen.

  • Schutzorte in deinem Alltag. Such dir zu Hause, auf der Arbeit und auf dem Schulweg Orte mit gutem Schutz: fensterlose Keller, innenliegende Räume, Tiefgaragen und U-Bahn-Stationen.
  • Die Zwei-Wände-Regel. Wähle einen Raum, bei dem mindestens zwei Wände zwischen dir und draußen liegen. Wird die Außenwand beschädigt, hält die zweite Wand Splitter und Trümmer ab.
  • Warnung: sofort Schutz suchen. Hörst du die Sirene oder kommt eine Warnung vor Luftangriffen aufs Handy, geh sofort in deinen Schutzraum. Informiere dich danach über Radio oder Warn-App.
  • Keller oder Innenraum. Fensterlose Kellerräume schützen gut. Ohne Keller nimm Treppenhaus, Bad oder Flur. Meide das Dachgeschoss, ein Dach schützt kaum vor Druck und Splittern.
  • Abstand zu Fenstern und Glas. Bei Explosionen sind Druckwellen, Trümmer und Glassplitter die größte Gefahr. Halte Abstand zu Fenstern, Glastüren und Außentüren.

Im Ernstfall

Was tun bei Krieg und Luftalarm? Die ersten Schritte

Ruf bei Gefahr für Leib und Leben die 112. Folge immer den Anweisungen von Behörden und Einsatzkräften.

  Zu Hause
  1. Geh sofort in den SchutzraumFensterloser Keller oder Innenraum mit mindestens zwei Wänden zwischen dir und draußen. [1] [2]
  2. Halte Abstand zu FensternWeg von Fenstern, Glas und Außentüren. [1] [2]
  3. Meide das DachgeschossEin Dach schützt kaum vor Druckwellen und Splittern. [1] [2]
  4. Nimm Licht, Radio und Wasser mitTaschenlampe, Batterieradio, Wasser, Handy und Powerbank. [1] [9]
  5. Informier dich amtlichWarn-App, Handy-Warnung, Radio. Keine Gerüchte weiterleiten. [1]
  6. Bleib bis zur EntwarnungErst bei einer Minute Dauerton oder auf Anweisung der Behörden hinaus. [6]
  7. Prüf danach auf SchädenBeschädigtes Gebäude über die Treppe verlassen, Abstand halten. [2]Bei Gasgeruch kein Feuer und keine Schalter, sofort raus.
  Unterwegs
  1. Geh ins nächste feste GebäudeSchule, Museum, Tiefgarage oder U-Bahn-Station. [1]
  2. Geh weit nach innenWeg von Eingängen, Fenstern und Türen. [1] [2]
  3. Nutze keine AufzügeNimm die Treppe. [1] [2]
  4. Folge den EinsatzkräftenAnweisungen von Polizei, Feuerwehr und Behörden befolgen. [3]
  5. Fass nichts Verdächtiges anBereich verlassen und den Fundort melden. [2]
  6. Bleib bis zur EntwarnungErst bei einer Minute Dauerton oder auf Anweisung hinaus. [6]
  Wenn du gehen musst
  1. Geh nur auf AnweisungAchte auf Warnungen und folge den Empfehlungen der Behörden. [1]
  2. Nimm dein NotgepäckDokumente, Medikamente, Wechselkleidung, Powerbank, Essen und Trinkflasche. [1]
  3. Schlüssel, Handy, GeldbörseGriffbereit am Körper tragen. [1]
  4. Folge den angesagten WegenInfos über Radio und Warn-App. [1]
  5. Merk dir Schutzorte am WegKeller, Tiefgaragen, U-Bahn-Stationen. [1] [2]

Woran erkennst du Krieg und Luftangriffe?

Warnung vor Luftangriffen

Auch vor Luftangriffen warnen die Behörden über Sirene, Warn-App, Handy-Warnung und Radio. Die Sirene nutzt dasselbe Warnsignal: eine Minute auf- und abschwellender Heulton. [1] [6] [7] [8]

Zwei Signale gelten überall

In Deutschland gibt es einheitlich zwei Sirenensignale: Warnung (eine Minute Heulton) und Entwarnung (eine Minute Dauerton). Ein eigenes Signal für Luftangriffe gibt es nicht. [6] [8]

Oft kaum Vorwarnzeit

Fachleute gehen bei Angriffen von sehr wenig oder keiner Warnzeit aus. Deshalb zählt, dass du deinen Schutzort schon vorher kennst. [4]

Hybride Angriffe im Frieden

Cyberangriffe, Desinformation und Sabotage richten sich schon heute gegen Infrastruktur, Meinungsbildung und Zusammenhalt. Sie gehören zu den hybriden Bedrohungen. [1]

Ruhig bleiben durch Vorbereitung

Deutschland gilt als eines der sichersten Länder der Welt. Ein Krieg ist trotzdem nicht mehr ganz ausgeschlossen. Wer vorbereitet ist, weiß, was zu tun ist, und bleibt ruhiger. [1]

Wie bereitest du dich auf Krieg und Luftangriffe vor?

Schutzorte in deinem Alltag

Such dir zu Hause, auf der Arbeit und auf dem Schulweg Orte mit gutem Schutz: fensterlose Keller, innenliegende Räume, Tiefgaragen und U-Bahn-Stationen. [1] [2] [9]

Die Zwei-Wände-Regel

Wähle einen Raum, bei dem mindestens zwei Wände zwischen dir und draußen liegen. Wird die Außenwand beschädigt, hält die zweite Wand Splitter und Trümmer ab. [1] [2]

Öffentliche Schutzräume: kaum welche

Für den Zivilschutz gewidmet sind noch 579 öffentliche Schutzräume mit etwa 478.000 Plätzen. Sie sind derzeit nicht einsatzbereit. Plane deshalb mit Räumen in deiner Nähe. [4]

Zufluchtsorte sind in Planung

Bund und Länder stimmen ein Schutzraumkonzept mit schnell erreichbaren Zufluchtsorten ab, etwa Keller, Tiefgaragen und U-Bahn-Stationen. Sie sollen in der Warn-App NINA sichtbar werden. Ein Termin steht noch nicht fest. [5] [10]

Schutzraum ausstatten

Stell Wasser, haltbares Essen, Taschenlampe, Radio, warme Kleidung, Decken und Erste-Hilfe-Material in deinen Schutzraum. Dazu Medikamente und Hygieneartikel. [1] [9]

Notgepäck griffbereit

Pack für jede Person eine Tasche, mit der du schnell gehen kannst. [1]

  • Wichtige Dokumente
  • Persönliche Medikamente
  • Wechselkleidung und Regenschutz
  • Geladene Powerbank
  • Erste-Hilfe-Material
  • Essen und Trinkflasche

Vorrat Schritt für Schritt

Das BBK empfiehlt, dass sich jeder Haushalt möglichst zehn Tage selbst versorgen kann. Schon ein Vorrat für drei Tage hilft viel. Bau ihn nach und nach auf. [1]

Papiere und Bargeld

Bewahre wichtige Dokumente wasserdicht oder feuerfest auf und mach digitale Kopien. Halte etwas Bargeld bereit. [1]

Informiert ohne Netz

Installiere eine Warn-App, halte ein Batterie- oder Kurbelradio bereit und notiere wichtige Nummern auf Papier. Offline-Karten helfen bei der Orientierung. [1]

Wie verhältst du dich bei Krieg und Luftalarm?

Warnung: sofort Schutz suchen

Zu Hause

Hörst du die Sirene oder kommt eine Warnung vor Luftangriffen aufs Handy, geh sofort in deinen Schutzraum. Informiere dich danach über Radio oder Warn-App. [1] [6]

Keller oder Innenraum

Zu Hause

Fensterlose Kellerräume schützen gut. Ohne Keller nimm Treppenhaus, Bad oder Flur. Meide das Dachgeschoss, ein Dach schützt kaum vor Druck und Splittern. [1] [2]

Abstand zu Fenstern und Glas

Zu Hause · Unterwegs

Bei Explosionen sind Druckwellen, Trümmer und Glassplitter die größte Gefahr. Halte Abstand zu Fenstern, Glastüren und Außentüren. [1] [2]

Bleib bis zur Entwarnung

Zu Hause · Unterwegs

Verlass den Schutzraum erst bei Entwarnung, also einer Minute Dauerton, oder wenn die Behörden es sagen. [1] [6]

Unterwegs in öffentliche Gebäude

Unterwegs

Schulen, Museen, Tiefgaragen oder U-Bahn-Stationen bieten Schutz. Geh weit weg von Eingängen, Fenstern und Türen. Benutze keine Aufzüge. [1] [2]

Anweisungen folgen

Unterwegs

Folge den Anweisungen von Polizei, Feuerwehr und Behörden. Halte dich von Absperrungen und Einsatzorten fern. [1] [3]

Verdächtiges nicht anfassen

Unterwegs · Zu Hause

Fass verdächtige Gegenstände oder Trümmerteile nicht an, es kann weitere Sprengkörper geben. Verlass den Bereich und melde den Fundort den Einsatzkräften. [2]

Vertrauenswürdige Quellen

In Krisen kursieren Falschmeldungen, auch gezielt gestreut. Prüfe Absender, Fakten und andere Quellen, bevor du etwas teilst. Amtliche Infos kommen über Warn-Apps, Radio und Behörden. [1] [11]

Vorsicht bei starken Gefühlen

Je dramatischer eine Meldung, desto schneller wird sie geteilt. Das nutzen Absender von Desinformation. Misstraue Inhalten, die dich wütend oder panisch machen sollen. [1] [11]

Angst ist normal

Hilflosigkeit und Angst sind normale Reaktionen. Es hilft, Kontakt zu halten, Routinen zu pflegen, sich zu bewegen und Nachrichten nur zu festen Zeiten zu lesen. [1]

Räumung: Notgepäck und Anweisungen

Auf der Flucht

Ordnen Behörden eine Räumung an, nimm dein Notgepäck mit Dokumenten und Medikamenten und folge den Anweisungen. Schlüssel, Handy und Geldbörse griffbereit. [1]

Schutz am Weg einplanen

Auf der Flucht

Achte unterwegs auf Warnungen und merk dir Gebäude mit Kellern, Tiefgaragen oder U-Bahn-Stationen entlang des Wegs. [1] [2]

Was ist nach Krieg und Luftalarm wichtig?

Raus aus der Gefahrenzone

Ist dein Gebäude beschädigt, verlass es über die Treppe, nicht mit dem Aufzug. Halte Abstand zu beschädigten Gebäuden und Staubwolken, etwa die halbe Gebäudehöhe. [2]

Gas und Strom beachten

Achte auf Gasgeruch, Zischen und freiliegende Kabel. Benutze dann keine Streichhölzer oder Feuerzeuge. [2]

Helfen, ohne dich zu gefährden

Hilf Verletzten, wenn du dich dabei nicht selbst in Gefahr bringst. Gehen 110 und 112 nicht, geh zur nächsten Polizeiwache oder ins Krankenhaus. [1] [2]

Amtliche Infos weitergeben

Gib amtliche Warnungen an Nachbarn, Familie und Freunde weiter. Gerüchte behältst du für dich. [1]

Mit Kindern sprechen

Kinder bekommen Nachrichten über Krieg mit. Nimm ihre Sorgen ernst und sprich ehrlich und altersgerecht mit ihnen. Lass sie mit ihren Ängsten nicht allein. [1]

Hilfe für die Seele

Die Telefonseelsorge ist rund um die Uhr erreichbar, kostenlos und auf Wunsch anonym: 0800 111 0 111, 0800 111 0 222 oder 116 123. [1]

Irrtümer über Krieg und Luftangriff

Ohne Bunker gibt es keinen Schutz.

Gebäude in Deutschland sind meist solide gebaut. Fensterlose Kellerräume und Innenräume mit zwei Wänden nach außen schützen wirksam vor Splittern und Trümmern. [1] [2]

Im Dachgeschoss bin ich weit weg vom Geschehen.

Ein Dach schützt kaum vor Druckwellen, Glassplittern und Trümmern. Geh nach unten und nach innen. [1] [2]

Was viele teilen, wird schon stimmen.

Gerade dramatische Meldungen verbreiten sich schnell, auch falsche. Prüfe Quelle und Fakten und vergleiche mit seriösen Medien, bevor du etwas teilst. [1] [11]

Checkliste für Krieg und Luftangriff

  • Sicheren Raum im Haus festlegenInnen liegend, wenig Fenster, zwei Wände nach draußen. Bei Explosion und Strahlung der Keller, bei Hochwasser und Gasen weiter oben.
  • Warn-App installiert, z. B. NINAWarnt dich direkt. Bei Strom- oder Netzausfall fallen Apps aus, dann hilft das Radio.
  • Kurbel- oder Batterieradio (UKW/DAB+)Radio läuft weiter, wenn Handynetz und Internet ausfallen. Mit Kurbel oder Solar auch ohne Batterien.
  • Rucksack je Person30 bis 50 Liter, je nach Kraft. Hände bleiben frei. An einem Platz, den alle kennen, jährlich durchsehen.
  • Dokumentenmappe anlegenAlles Wichtige an einem Ort, wasserdicht oder feuerfest verpackt. Alle wissen, wo sie liegt.
  • Bargeldreserve zu HauseKleine Scheine und Münzen. Ohne Strom gehen weder Kartenzahlung noch Geldautomat.
  • Trinkwasser für 3 Tage2 Liter je Person und Tag, davon 0,5 Liter zum Kochen. Am einfachsten Mineralwasser in Flaschen.
  • Taschenlampe je PersonAn einem festen Platz, den alle auch im Dunkeln finden.
  • Verbandkasten oder Erste-Hilfe-SetPflaster, Kompressen, Mullbinden, Verbandtuch für Brandwunden, Schere und Pinzette.

Mengen für deinen Haushalt: Notvorrat berechnen · Packliste Notfallrucksack

Häufige Fragen zu Krieg und Luftangriff

Was tun bei Krieg und Luftalarm?

Bei Luftalarm schnell Schutz in Gebäuden suchen, verlässlich informieren, vorsorgen. Die ersten Schritte zu Hause: 1. Geh sofort in den Schutzraum. 2. Halte Abstand zu Fenstern. 3. Meide das Dachgeschoss. 4. Nimm Licht, Radio und Wasser mit. Bei Gefahr für Leib und Leben: Notruf 112.

Wie bereitest du dich auf Krieg und Luftangriffe vor?

Die wichtigsten Schritte: 1. Schutzorte in deinem Alltag. 2. Die Zwei-Wände-Regel. 3. Öffentliche Schutzräume: kaum welche. 4. Zufluchtsorte sind in Planung. Such dir zu Hause, auf der Arbeit und auf dem Schulweg Orte mit gutem Schutz: fensterlose Keller, innenliegende Räume, Tiefgaragen und U-Bahn-Stationen.

Woran erkennst du Krieg und Luftangriffe?

Auch vor Luftangriffen warnen die Behörden über Sirene, Warn-App, Handy-Warnung und Radio. Die Sirene nutzt dasselbe Warnsignal: eine Minute auf- und abschwellender Heulton. In Deutschland gibt es einheitlich zwei Sirenensignale: Warnung (eine Minute Heulton) und Entwarnung (eine Minute Dauerton). Ein eigenes Signal für Luftangriffe gibt es nicht.

Was ist nach Krieg und Luftalarm wichtig?

1. Raus aus der Gefahrenzone. 2. Gas und Strom beachten. 3. Helfen, ohne dich zu gefährden. 4. Amtliche Infos weitergeben.

Stimmt es: „Ohne Bunker gibt es keinen Schutz“?

Gebäude in Deutschland sind meist solide gebaut. Fensterlose Kellerräume und Innenräume mit zwei Wänden nach außen schützen wirksam vor Splittern und Trümmern.

Stimmt es: „Im Dachgeschoss bin ich weit weg vom Geschehen“?

Ein Dach schützt kaum vor Druckwellen, Glassplittern und Trümmern. Geh nach unten und nach innen.

Stimmt es: „Was viele teilen, wird schon stimmen“?

Gerade dramatische Meldungen verbreiten sich schnell, auch falsche. Prüfe Quelle und Fakten und vergleiche mit seriösen Medien, bevor du etwas teilst.

Passende Tipps

Quellen

Inhaltlich geprüft am 16.10.2026. Jede Zahl und jede Handlungsempfehlung stützt sich auf diese Quellen.

  1. Vorsorgen für Krisen und Katastrophen (Ratgeber, Stand 11/2025, 2. Auflage), Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK), abgerufen 16.10.2026
  2. Explosionen: Hier finden Sie Schutz, Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK), abgerufen 16.10.2026
  3. Schutz suchen, Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK), abgerufen 16.10.2026
  4. Schutzbauwerke, Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK), abgerufen 16.10.2026
  5. Vorlage 18/8516: Schreiben des BBK an die Kommunen zur Identifizierung, Erfassung und Ausstattung von Zufluchtsräumen (Februar 2026), Ministerium des Innern und für Sport Rheinland-Pfalz, abgerufen 16.10.2026
  6. Sirenen, Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK), abgerufen 16.10.2026
  7. Wie wird gewarnt?, Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK), abgerufen 16.10.2026
  8. Verordnung über öffentliche Schallzeichen (BaySchallzVO), § 2, Freistaat Bayern (BAYERN.RECHT), abgerufen 16.10.2026
  9. Good to know about civil defence shelters, Myndigheten för civilt försvar (MCF, früher MSB), Schweden, abgerufen 16.10.2026
  10. Antwort der Bundesregierung: Umsetzung, Finanzierung und Bundeszuständigkeit des Pakts für den Bevölkerungsschutz (Drucksache 21/7126, 09.07.2026), Antwort zu Fragen 12 bis 16, Deutscher Bundestag, abgerufen 17.10.2026
  11. Psychological defence, Myndigheten för civilt försvar (MCF, früher MSB), Schweden, abgerufen 16.10.2026