
Kommunikation
Absprachen, wenn das Netz weg ist
Kurz gesagt: Wer weiß, wo und wann man sich trifft, muss nicht telefonieren: Treffpunkte, Uhrzeiten, ein Kontakt weit weg.
Zwei Treffpunkte
Leg einen Treffpunkt direkt vor dem Haus fest, etwa für einen Brand, und einen außerhalb des Viertels. Alle kennen beide, auch die Kinder. [1] [2] [3]
Feste Uhrzeiten vereinbaren
Vereinbare, wann ihr euch trefft, wenn das Netz ausfällt, zum Beispiel täglich um 12 und um 18 Uhr am Treffpunkt. Dann wartet niemand ins Leere. [4] [3]
Kontakt außerhalb der Region
Bestimm eine Person weiter weg als Anlaufstelle, bei der sich alle melden. Ferngespräche und Nachrichten kommen oft eher durch, wenn das Netz vor Ort überlastet ist. [1] [2]
Schreiben statt anrufen
Direkt nach einem Stromausfall ist das Handynetz oft überlastet. Schick kurze Textnachrichten statt anzurufen und telefonier nur, wenn es nötig ist. So bleiben Leitungen frei für Notrufe. [3] [2] [5]
Aufschreiben und mitgeben
Schreib Treffpunkte und Kontakte auf Papier und speicher sie im Handy. Jede Person trägt eine Kopie bei sich, auch für Schule und Arbeit. [1] [6]
Wichtig in diesen Lagen
Mehr aus Kommunikation
Quellen
Inhaltlich geprüft am 16.10.2026. Jede Zahl und jede Handlungsempfehlung stützt sich auf diese Quellen.
- Make a Plan, American Red Cross, abgerufen 16.10.2026
- Make a Plan (Ready Kids), Federal Emergency Management Agency (FEMA), Ready.gov, USA, abgerufen 16.10.2026
- Blackout, Ministerium des Innern des Landes Nordrhein-Westfalen, abgerufen 16.10.2026
- Make A Plan, Federal Emergency Management Agency (FEMA), Ready.gov, USA, abgerufen 16.10.2026
- Stromausfall: Vorsorge und Selbsthilfe (Broschüre, Stand 01/2019), Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK), abgerufen 16.10.2026
- Alertswiss Notfallplan (PDF), Bundesamt für Bevölkerungsschutz (BABS), Alertswiss, Schweiz, abgerufen 16.10.2026