
Essen und Kochen ohne Strom
Gekochtes ohne Kühlschrank: gleich essen
Kurz gesagt: Zwischen 7 und 60 °C vermehren sich Keime schnell. Koch nur so viel, wie gleich gegessen wird.
Gefahrenzone 7 bis 60 °C
Gegarte Speisen sollen nicht lange zwischen 7 und 60 °C stehen. Dort keimen Sporen aus, die das Kochen überlebt haben, und Bakterien bilden Gift. Halte Essen heiß oder kühl es schnell unter 7 °C. [1]
Reis und Nudeln: kleine Mengen
Gekochter Reis und Nudeln sind besonders heikel. Ein Gift des Keims Bacillus cereus übersteht auch das Aufwärmen. Koch ohne Kühlschrank nur so viel, wie ihr gleich aufesst. [1]
Suppe heiß halten
Suppen und Eintöpfe kannst du heiß halten, wenn sie überall mindestens 60 °C haben. Lauwarm über Stunden ist riskant. Nimm den Topf aus der Kochkiste, sobald er gar ist, und iss ihn auf. [1]
Gründlich aufwärmen
Wärmst du etwas auf, erhitz es überall auf mindestens 70 °C für mindestens 2 Minuten und rühr dabei um. Gegen Gifte, die sich schon gebildet haben, hilft das aber nicht immer. [1]
Saubere Hände, bedeckte Wunden
Wasch dir vor dem Kochen die Hände mit Seife. Deck Wunden an den Händen wasserdicht ab oder trag Handschuhe. Wer erkältet ist, kocht möglichst nicht für andere. [1]
Im Winter hilft die Kälte
Ist es draußen kalt, kühlen Reste gut verpackt auf Balkon oder Terrasse, geschützt vor Tieren, Schmutz und Sonne. Füll größere Mengen in flache Gefäße, dann kühlen sie schneller ab. [2] [1]
Wichtig in diesen Lagen
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Quellen
Inhaltlich geprüft am 17.10.2026. Jede Zahl und jede Handlungsempfehlung stützt sich auf diese Quellen.
- Verbrauchertipps: Schutz vor lebensmittelbedingten Erkrankungen durch bakterielle Toxine (aktualisierte Fassung 2020), Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR), abgerufen 17.10.2026
- FAQ: Korrektes Kühlen von Lebensmitteln im Privathaushalt, Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR), abgerufen 17.10.2026