Zum Inhalt springen
Krisenbuddy Zur App
Illustration: Hausmittel: wann du zum Arzt musst

Gesundheit

Hausmittel: wann du zum Arzt musst

Geprüft am 4 Quellen Redaktion Krisenbuddy

Kurz gesagt: Tee und Honig lindern, heilen aber nicht. Bei diesen Zeichen brauchst du ärztliche Hilfe.

Sofort Hilfe holen

Bei diesen Zeichen hilft kein Hausmittel. Ruf deine Arztpraxis an, im Notfall 112. [1] [2]

  • Atemnot oder Schmerzen in der Brust
  • Hohes Fieber
  • Eitriger Auswurf
  • Beschwerden, die stärker werden

Die Wochen-Regel

Die EMA nennt klare Grenzen: Halten Erkältung, Husten oder Halsbeschwerden länger als eine Woche an, geh zum Arzt. Bei Verdauungsbeschwerden nach etwa zwei Wochen. [2] [3]

Normale Dauer

Eine Erkältung klingt meist nach ein bis zwei Wochen ab. Husten kann bei Erwachsenen im Schnitt 18 Tage dauern, bei Kindern bis zu drei Wochen. [1]

Bei Kindern genau hinsehen

Bellender Husten, Pfeifen beim Einatmen und Atemnot können auf Pseudokrupp hindeuten. Babys und Kleinkinder bekommen bei Erkältung leicht eine Mittelohrentzündung. Geh lieber früher zum Kinderarzt. [1]

Was belegt ist

Bei Husten können Honig oder pflanzliche Mittel etwa mit Thymian, Efeu oder Primel einen Versuch wert sein. Für Vitamin C, Zink und Sonnenhut ist die Datenlage unsicher. Honig nie für Babys. [1] [4]

Wichtig in diesen Lagen

Mehr aus Gesundheit

Quellen

Inhaltlich geprüft am 16.10.2026. Jede Zahl und jede Handlungsempfehlung stützt sich auf diese Quellen.

  1. Erkältung, Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG), gesundheitsinformation.de, abgerufen 16.10.2026
  2. Community herbal monograph on Thymus vulgaris L. and Thymus zygis L., herba, Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA), Ausschuss für pflanzliche Arzneimittel (HMPC), abgerufen 16.10.2026
  3. European Union herbal monograph on Mentha x piperita L., folium (Revision 1), Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA), Ausschuss für pflanzliche Arzneimittel (HMPC), abgerufen 16.10.2026
  4. Selten, aber vermeidbar: Fragen und Antworten zum Botulismus, Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR), abgerufen 16.10.2026