
Gesundheit
Kräutertee: Gift aus dem Beikraut
Kurz gesagt: Pyrrolizidinalkaloide gelangen über Unkräuter wie Jakobskreuzkraut in Kräutertee. Abwechslung schützt.
Was dahinter steckt
Pyrrolizidinalkaloide, kurz PA, bilden Pflanzen wie Jakobskreuzkraut, Gemeines Greiskraut und Natternkopf. Geraten sie bei der Ernte mit ins Erntegut, belasten sie den Tee. [1]
Warum das zählt
Bestimmte PA schädigen die Leber. Im Tierversuch wirken einige erbgutverändernd und krebserregend. Kräutertee ist eine Hauptquelle, auch bei kleinen Kindern. [1]
Selbst gesammelt
Sammle Wildkräuter nur mit Sachkunde und sortier alle Pflanzenteile aus, die du nicht sicher zuordnen kannst. Borretsch und Huflattich enthalten selbst PA. [1]
Abwechseln
Trink nicht nur Kräutertee, sondern wechsle mit anderen Getränken ab. Das gilt besonders für Kinder, Schwangere und Stillende. [1]
Grenzwerte im Handel
Seit Juli 2022 gelten in der EU Höchstgehalte für PA in Tee und Kräutertee. [1]
Mehr aus Gesundheit
Quellen
Inhaltlich geprüft am 16.10.2026. Jede Zahl und jede Handlungsempfehlung stützt sich auf diese Quellen.
- Fragen und Antworten zu Pyrrolizidinalkaloiden in Lebensmitteln, Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR), abgerufen 16.10.2026