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Illustration: Teelichtofen: Mythos mit Brandgefahr

Wärme

Teelichtofen: Mythos mit Brandgefahr

Geprüft am 6 Quellen Aufwand: keiner Redaktion Krisenbuddy

Kurz gesagt: Ein Blumentopf über Teelichtern heizt keine Wohnung, kann aber Feuer fangen. Die Feuerwehr warnt davor.

Warum es nicht funktioniert

Ein Teelicht gibt nur wenig Wärme ab. Der Tontopf verteilt sie anders, mehr wird es dadurch nicht. Feuerwehr und Schornsteinfeger warnen vor solchen Behelfsheizungen. [1]

Wachs kann auf einmal brennen

Stehen Teelichter dicht beieinander, wird das Wachs zu heiß. Über dem flüssigen Wachs bilden sich Dämpfe, die sich entzünden: Es kommt zu einem fackelartigen Wachsbrand. [2] [3]

Nie mit Wasser löschen

Brennendes Wachs löschst du nie mit Wasser, es verdampft schlagartig wie beim Fettbrand. Nimm eine Löschdecke oder einen geeigneten Feuerlöscher. [4] [5]

Was wirklich wärmt

Warme Kleidung in Schichten, Decken, Schlafsack, ein warmer Raum und eine Wärmflasche bringen mehr und sind sicher. [5] [6]

Wichtig in diesen Lagen

Mehr aus Wärme

Quellen

Inhaltlich geprüft am 16.10.2026. Jede Zahl und jede Handlungsempfehlung stützt sich auf diese Quellen.

  1. Sicher Heizen im Winter: keine Wärme-Experimente im Haus, Deutscher Feuerwehrverband (DFV), abgerufen 16.10.2026
  2. Brandgefahren durch Lichtquellen, Teil 2: Kerzen, Teelichter und Co (schadenprisma 4/2017), Institut für Schadenverhütung und Schadenforschung der öffentlichen Versicherer (IFS), abgerufen 16.10.2026
  3. Sicher heizen im kommenden Winter, Brandverhütungsstelle Oberösterreich (BVS), abgerufen 16.10.2026
  4. Gefahren durch Kerzen und Teelichter, Feuerwehr Nürnberg, abgerufen 16.10.2026
  5. Vorsorgen für Krisen und Katastrophen (Ratgeber, Stand 11/2025), Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK), abgerufen 16.10.2026
  6. Heating during a crisis, Krisinformation.se (MCF), Schweden, abgerufen 16.10.2026