
Haus und Wohnung
CO-Melder: nicht dasselbe wie Rauchmelder
Kurz gesagt: Ein Rauchmelder warnt nicht vor Kohlenmonoxid. Bei Ofen, Kamin oder Gastherme lohnt ein eigener CO-Melder.
Zwei Gefahren, zwei Geräte
Kohlenmonoxid, kurz CO, entsteht, wenn beim Verbrennen Sauerstoff fehlt. Man kann es nicht sehen, riechen oder schmecken. Ein Rauchmelder erkennt es nicht. Manche Survival-Bücher verwechseln es mit CO2. [1] [2]
Wo ein CO-Melder hingehört
Achte auf die Norm DIN EN 50291-1. [2]
- Räume mit Kaminofen oder Kamin
- Räume mit Gastherme oder Ölheizung
- Wohn- und Schlafräume
Typische CO-Quellen
Holzkohle- und Gasgrill gehören nie in die Wohnung. [3] [4]
- Kaminofen und Kamin
- Gastherme und Gasherd
- Verstopfte Abgaswege
- Holzkohle- und Gasgrill, Heizpilz
- Pelletlager
Rauchmelder sind Pflicht
In allen 16 Bundesländern sind Rauchmelder Pflicht, mindestens in Schlafzimmern, Kinderzimmern und Fluren. Achte auf DIN EN 14604 und das Q-Label. [5] [4]
Einmal im Jahr prüfen
Drück einmal im Jahr die Prüftaste, halte die Raucheintrittsöffnungen frei und tausch Rauchmelder nach zehn Jahren aus. [6]
Mehr aus Haus und Wohnung
Quellen
Inhaltlich geprüft am 16.10.2026. Jede Zahl und jede Handlungsempfehlung stützt sich auf diese Quellen.
- Vorsorgen für Krisen und Katastrophen (Ratgeber, 2. Auflage 2025), Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK), abgerufen 16.10.2026
- Schutz vor Kohlenmonoxid, Initiative CO macht K.O., abgerufen 16.10.2026
- Kohlenmonoxid: Ursachen, Initiative CO macht K.O., abgerufen 16.10.2026
- Vorsorgen für den Brandfall, Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK), abgerufen 16.10.2026
- Rauchmelderpflicht: 16 Bundesländer im Überblick, Forum Brandrauchprävention e. V. (Rauchmelder retten Leben), abgerufen 16.10.2026
- Rauchmelder-Wartung in fünf Schritten, Forum Brandrauchprävention e. V. (Rauchmelder retten Leben), abgerufen 16.10.2026