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Illustration: Notfallpass im Sperrbildschirm

Digital und Daten

Notfallpass im Sperrbildschirm

Geprüft am 3 Quellen Aufwand: 5 Minuten Redaktion Krisenbuddy

Kurz gesagt: Helfer sehen Allergien, Medikamente und Notfallkontakte auch auf deinem gesperrten Handy.

Warum das hilft

Viele Smartphones haben einen digitalen Notfallausweis, der auch bei gesperrtem Bildschirm lesbar ist. Helfer erfahren so Krankheiten, Allergien und wen sie anrufen sollen. Das BBK empfiehlt, ihn anzulegen. [1]

Was hinein gehört

So wissen Helfer sofort Bescheid, auch wenn du selbst nicht sprechen kannst. [1] [2]

  • Vorerkrankungen und Allergien
  • Medikamente
  • Hilfsmittel, etwa ein Hörgerät
  • Notfallkontakte mit Nummer

Auf dem iPhone

Öffne die Health-App, leg den Notfallpass an und aktiviere „Im Sperrzustand zeigen“. Nach einem Notruf informiert das iPhone deine Notfallkontakte. [2]

Auf Android

Öffne die App Notfallinformationen und wähle „Anzeigen, wenn gesperrt“. Dann sieht jede Person, die dein Handy in der Hand hält, die Angaben. [3]

Nur Nötiges eintragen

Trag nur ein, was Helfern nützt. Die Angaben sind für alle lesbar, die dein Handy finden oder halten. [3]

Papier als Ersatz

Ist der Akku leer, hilft ein Notfallausweis aus Papier. Den gibt es etwa bei Hausarztpraxis, Krankenkasse, Rettungsdienst oder Sozialverbänden. [1]

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Quellen

Inhaltlich geprüft am 17.10.2026. Jede Zahl und jede Handlungsempfehlung stützt sich auf diese Quellen.

  1. Vorsorgen für Krisen und Katastrophen (Ratgeber, Stand 11/2025), Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK), abgerufen 16.10.2026
  2. Notfallpass einrichten und anzeigen, Apple (Support), abgerufen 16.10.2026
  3. Im Notfall mit dem Android-Smartphone Hilfe anfordern, Google (Android-Hilfe), abgerufen 16.10.2026