# Medikamente: Vorrat mit Plan

> **Kurz gesagt:** Wer täglich Medikamente braucht, sorgt für mindestens zehn Tage vor. Sprich dafür mit Praxis und Apotheke.

Online: https://krisenbuddy.de/tipps/gesundheit/medikamente-vorrat/ · Inhaltlich geprüft am 16.10.2026 · Krisenbuddy, À Tellinghusen Software

## Mindestens zehn Tage

Bist du regelmäßig auf Medikamente angewiesen, ist laut BBK ein Vorrat für mindestens zehn Tage sinnvoll. Schweden empfiehlt sogar einen Monat. [1][2]

## Mit der Praxis sprechen

Frag deine Ärztin oder deinen Arzt, wie du einen Vorrat anlegen kannst und wie lange deine Mittel bei Wärme haltbar sind. Ändere nichts auf eigene Faust. [3][4]

## Medikationsplan auf Papier

Wer mindestens drei verordnete Medikamente über mindestens 28 Tage nimmt, hat Anspruch auf einen bundeseinheitlichen Medikationsplan. Leg einen Ausdruck in die Dokumentenmappe. [5]

## Ins Notgepäck

Persönliche Medikamente gehören ins Notgepäck. Musst du woanders unterkommen, ist die medizinische Versorgung oft eingeschränkt. [1]

## Haltbarkeit im Blick

Achte auf Haltbarkeit und Lagerung. Verbrauch den Vorrat im Wechsel mit neuen Packungen, damit nichts abläuft. [6]

## Wichtig in diesen Lagen

- [Was tun bei einem Versorgungsengpass?](https://krisenbuddy.de/ratgeber/versorgung/)
- [Was tun bei einer Pandemie?](https://krisenbuddy.de/ratgeber/pandemie/)

## Mehr aus Gesundheit

- [Hausapotheke für kleine Notfälle](https://krisenbuddy.de/tipps/gesundheit/hausapotheke/)
- [Kühlpflichtige Medikamente ohne Strom](https://krisenbuddy.de/tipps/gesundheit/medikamente-kuehlen/)
- [Ersatzbrille und Hörgeräte-Batterien](https://krisenbuddy.de/tipps/gesundheit/brille-hoergeraet/)
- [Pflege und Medizingeräte ohne Strom](https://krisenbuddy.de/tipps/gesundheit/pflege-medizingeraete/)
- [Jodtabletten: nur auf Aufruf](https://krisenbuddy.de/tipps/gesundheit/jodtabletten/)
- [Insulin hält auch ohne Kühlschrank](https://krisenbuddy.de/tipps/gesundheit/pf-insulin-ungekuehlt/)

## Quellen

Inhaltlich geprüft am 16.10.2026. Jede Zahl und jede Handlungsempfehlung stützt sich auf diese Quellen.

1. [Vorsorgen für Krisen und Katastrophen (Ratgeber, Stand 11/2025)](https://www.bbk.bund.de/SharedDocs/Downloads/DE/Mediathek/Publikationen/Buergerinformationen/Ratgeber/BBK-Vorsorgen-fuer-Krisen-und-Katastrophen.pdf?__blob=publicationFile&v=44), Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK), abgerufen 16.10.2026
2. [One month’s supply of medicines at home](https://www.mcf.se/en/advice-for-individuals/home-preparedness--prepping-for-at-least-a-week/one-months-supply-of-medicines-at-home/), Myndigheten för civilt försvar (MCF, früher MSB), Schweden, abgerufen 16.10.2026
3. [People with Disabilities](https://www.ready.gov/disability), Federal Emergency Management Agency (FEMA), Ready.gov, USA, abgerufen 16.10.2026
4. [Power Outages](https://www.ready.gov/power-outages), Federal Emergency Management Agency (FEMA), Ready.gov, USA, abgerufen 16.10.2026
5. [Medikationsplan](https://www.kbv.de/html/medikationsplan.php), Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV), abgerufen 16.10.2026
6. [Vorsorge für Menschen mit Beeinträchtigungen](https://www.bbk.bund.de/DE/Warnung-Vorsorge/Vorsorge/So-koennen-Sie-sich-vorbereiten/Vorsorge-Menschen-mit-Beeintraechtigungen/vorsorge-menschen-mit-beeintraechti_node.html), Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK), abgerufen 16.10.2026

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Krisenbuddy ist keine Behörde und ersetzt keine amtlichen Warnungen (Warn-App NINA, Cell Broadcast, Radio, Sirenen). Im Notfall: 112.
