# Euer Notvorrat, gescannt und immer im Blick

> **Kurz gesagt:** Strichcode scannen, Lagerort wählen, fertig. Die App zählt, wie viele Tage euer Wasser und euer Essen reichen, erinnert vor dem Ablaufdatum und schlägt vor, was ihr daraus kochen könnt.

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## Auf einen Blick

- **Tage versorgt.** Oben steht, wie viele Tage ihr versorgt seid: der kleinere Wert aus Wasser und Essen. Abgelaufenes zählt nicht mit.
- **Lagerorte im Haus.** Ein Schnitt durchs Haus zeigt, wie viel in Küche, Flur, Keller und unter dem Dach liegt. Andere Räume wie die Garage stehen darunter.
- **Verbrauchen statt wegwerfen.** Was in den nächsten 30 Tagen abläuft, steht unter „Bald verbrauchen“, aufgeteilt in diese Woche und diesen Monat, mit Kochideen aus eurem Vorrat.

## So funktioniert es

1. **Scannen.** Beim Einräumen den Strichcode scannen. Die App schlägt Name, Marke, Inhalt und Kategorie aus Open Food Facts vor. Ohne Treffer oder ohne Netz trägst du es von Hand ein oder tippst die Nummer ein.
2. **Lagerort wählen.** Einmal anlegen, etwa „Keller, Regal 1“, danach mit einem Tipp. Ein gescanntes Lagerort-Etikett setzt den Ort für die nächsten Scans.
3. **Ablaufdatum festhalten.** Per Schnellwahl (in 6 Monaten, 1 Jahr, 2 Jahren) oder im Kalender. Beim Anlegen von Hand liest die App das Datum auch per Foto aus, direkt auf dem Handy und ohne Netz.
4. **Mitzählen lassen.** Die Tage oben wachsen, auf der Startseite füllen sich die Ringe für Wasser, Essen und Checkliste. Beim Entnehmen scannst du wieder, die App nimmt das früheste Ablaufdatum.
5. **Rechtzeitig verbrauchen.** Sieben Tage vor dem Ablaufdatum erinnert dich die App, sonntags kommt ein Hinweis auf Kochideen. Tippst du „Verbraucht“, fragt sie, ob es auf die Einkaufsliste soll.

## Alles, was dazugehört

- **15 Kategorien.** Von Wasser über Getreide und Tierfutter bis Bargeld. Für Wasser und Lebensmittel rechnet die App die Menge, die euer Haushalt für euer Ziel braucht, mit Babys und Tieren auch Babynahrung und Tierfutter.
- **Suchen und filtern.** Im Vorrat suchen, nach Lagerort filtern und unter „Fehlt noch“ sehen, was je Kategorie noch fehlt.
- **Produkt per Foto.** Vorderseite, Nährwerttabelle und Ablaufdatum fotografieren, eine KI füllt das Formular aus. Braucht Konto und Netz, nur nach deiner Zustimmung, bis zu 25 Fotos am Tag. Teil von Plus.
- **Einkaufsliste.** Entsteht aus euren Lücken, lässt sich abhaken und als Text teilen. Was du als verbraucht markierst, steht unter „Nachkaufen“.
- **Ausrüstung.** In fünf Gruppen von Taschenlampe über Bargeld bis Schlafsack. Mit „Mehr Vorsorge zeigen“ kommen sieben Dinge für Fortgeschrittene dazu, etwa Feuerstahl und Wasserfilter.
- **Batterien.** Acht Batteriearten von AA bis Knopfzelle: eintragen, welches Gerät was braucht, und Ersatz bereithalten.
- **Medikamente.** Reichweite im Blick und eine Erinnerung ans Rezept. Medikamente werden nie mit anderen abgeglichen.
- **Stresstest.** Wie lange haltet ihr durch, wenn Strom oder Wasser wegfallen? Vier Lagen, acht Bereiche, als Bild teilbar, ohne Namen und Medikamente.
- **Kisten mit QR-Etikett.** Etiketten für Vorratskisten als Bogen zum Drucken, 3 × 8 Stück à 70 × 37 mm, oder groß, zwei je A4. Ein Scan zeigt, was in der Kiste ist. Teil von Plus.
- **Widget.** Auf dem Android-Startbildschirm: Tage versorgt, Wasser, Essen und was bald abläuft.

## Ohne Internet

- Vorrat, Lagerorte, die Rechnung in Tagen, Erinnerungen und das Ablaufdatum per Foto laufen auf dem Handy.
- Ohne Netz merkt sich die App gescannte Strichcodes und lädt die Produktdaten nach. Auf Android braucht nur der allererste Scan einmal Netz.
- Nur „Produkt per Foto“ braucht immer Netz.

## Datenschutz

- Ohne Familie bleibt der Vorrat nur auf deinem Handy; ein Konto allein überträgt nichts.
- Beim Scannen geht nur die Nummer des Strichcodes an unseren Server in Frankfurt. Open Food Facts sieht nur unseren Server, außer die App fragt ersatzweise direkt. Das Produktbild lädt dein Handy direkt von Open Food Facts.
- Fotos für „Produkt per Foto“ werden in der EU ausgewertet und nicht gespeichert.
- Keine Werbung, keine Cookies.

## Kostenlos oder Plus

Der Vorrat ist kostenlos, eine Plus-Grenze für die Zahl der Einträge gibt es nicht. Fest steht: „Produkt per Foto“ und die QR-Etiketten für Kisten werden Teil von Plus. In der Testphase ist alles frei.

## Häufige Fragen zum Vorrat

### Wie rechnet die App aus, wie viele Tage unser Vorrat reicht?

Mit 2 Litern Wasser pro Person und Tag (Empfehlung des BBK) und 2.200 Kilokalorien pro Erwachsenem (Vorratskalkulator des Bundesernährungsministeriums). Kinder, Menschen ab 65 und Schwangere rechnet sie nach den Werten der DGE, Tiere bekommen eigenes Wasser und Futter. Angezeigt wird der kleinere Wert aus Wasser und Essen. Abgelaufenes zählt nicht mit, Artikel ohne Mengenangabe erst, wenn du eine Menge einträgst.

### Funktioniert der Scanner ohne Internet?

Scannen ja, auf Android braucht nur der allererste Scan einmal Netz. Die Produktdaten lädt die App nach, sobald wieder Netz da ist. Bis dahin kannst du den Eintrag von Hand ergänzen.

### Woher kennt die App die Produkte?

Aus der freien Datenbank Open Food Facts. Findet sie nichts, trägst du Name und Menge selbst ein oder nutzt „Produkt per Foto“. Selbst angelegte Produkte kennt der nächste Scan sofort.

### Was passiert, wenn etwas bald abläuft?

Es steht unter „Bald verbrauchen“, aufgeteilt in diese Woche und diesen Monat. Die App schlägt Gerichte aus eurem Vorrat vor und erinnert dich rechtzeitig.

### Gibt es eine Grenze, wie viel ich eintragen kann?

Eine Plus-Grenze gibt es nicht. Im Abgleich einer Familie sind technisch bis zu 5.000 Datensätze möglich.

### Brauche ich ein Konto?

Nein. Ein Konto brauchst du nur für „Produkt per Foto“ und für die Familie, über die dein Vorrat auch gesichert wird.

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