# Eine klare Anweisung nach der anderen, auch ohne Netz

> **Kurz gesagt:** 20 Ratgeber, Erste Hilfe und der Ernstfall-Modus liegen komplett auf dem Handy. Du sagst, was passiert ist und wo du bist, und bekommst genau die Schritte für deine Lage, eine Anweisung pro Bildschirm.

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## Auf einen Blick

- **Was ist passiert?.** Zuerst „Jemand ist verletzt“, dann die sechs häufigsten Lagen, der Rest unter „Weitere Lagen“.
- **Wo bist du?.** Zu Hause, unterwegs oder auf der Flucht: Du bekommst genau die Schritte für deine Lage.
- **Dunkel und ruhig.** Der Bildschirm bleibt an, alles ist dunkel. Bei einem Anschlag oder einer Amoklage bleibt das Handy still: kein Vibrieren, kein Vorlesen.

## So funktioniert es

1. **Notfall öffnen.** Der Knopf „Notfall“ sitzt auf den Hauptseiten unten in der Mitte, Karte und Kompass haben ihn auch. Dazu gibt es einen Kurzbefehl am App-Symbol.
2. **Lage wählen.** Was ist passiert, wo bist du? Zwei Fragen, dann geht es los.
3. **Schritt für Schritt.** Jeder Bildschirm zeigt eine Anweisung. Du wischst weiter oder zurück; doppeltes Tippen ist gesperrt, damit kein Schritt verloren geht.
4. **Direkt handeln.** Knöpfe im Schritt öffnen das Telefon mit der 112 oder einer anderen passenden Nummer. In der Ersten Hilfe starten sie auch den Herzdruck-Takt oder zeigen die stabile Seitenlage.
5. **Durchatmen.** Die Atemübung startet mit einem Tipp aus dem Modus: Ein Kreis wächst und schrumpft, dazu ein leichtes Vibrieren und eine sanfte Ansage, die du abschalten kannst.

## Alles, was dazugehört

- **Nummern für dein Land.** Deutschland, Österreich oder Schweiz, dazu der Giftnotruf für dein Bundesland, wenn du es angibst. Unter „Nummern“ stehen weitere, etwa 110 und 116 117.
- **Vorlesen.** Jeder Schritt mit deutscher Stimme vom Handy, auch ohne Netz, sofern eine deutsche Stimme installiert ist. Im Ernstfall nur auf Knopfdruck, außer du schaltest es dauerhaft ein.
- **Fünf Knöpfe unten.** Licht, SOS, 112, Familie und Notfallpass in der Leiste auf dem Startbildschirm des Modus.
- **Weitere Hilfen.** Weg zum Treffpunkt, „Was haben wir?“ mit eurem Vorrat in Tagen, Sirenen, Radio und alle Werkzeuge.
- **Sofort da.** Der Ernstfall-Modus geht ohne Einrichtung. Am App-Symbol gibt es Kurzbefehle für Notfall-Modus, Taschenlampe und Notruf.
- **20 Ratgeber.** Von Stromausfall über Hochwasser bis Hitzewelle, mit Schritten je nachdem, wo du gerade bist.
- **156 Tipps, 98 Themen Überlebenswissen.** Von Wasser abkochen bis Morsealphabet, mit Suche und „Heute für dich“.
- **Erste Hilfe.** Anleitungen Schritt für Schritt, mit Knöpfen für 112, Herzdruck-Takt und Seitenlage. Ersetzt keinen Erste-Hilfe-Kurs.
- **Ruhig atmen.** Ein Kreis, der wächst und schrumpft, leichtes Vibrieren und eine sanfte Ansage, die du abschalten kannst.

## Ohne Internet

- Alle Texte sind fest in der App eingebaut, nichts wird nachgeladen.
- Die Stimme fürs Vorlesen liegt auf dem Handy; die App nimmt bevorzugt Stimmen, die ohne Netz gehen.
- Nur das Kartenbild auf dem Weg zum Treffpunkt braucht Netz. Richtung und Entfernung gehen auch ohne.

## Datenschutz

- Die Schritte brauchen kein Netz und senden nichts.
- Mit Netz gehen nur anonyme Tagessummen ohne Kennung und ohne freien Text an unseren Server, etwa welche Lage geöffnet wurde, und dein Check-in an die Familie, wenn du ihn tippst.
- Eine weitere Auswertung gibt es derzeit nicht. Kommt sie dazu, fragt die App vorher, ab Werk aus.

## Kostenlos oder Plus

Ernstfall-Modus, Notruf, Erste Hilfe und Vorlesen bleiben immer kostenlos, auch das Wissen ist frei. Nur der Check-in an die Familie gehört zur Familie (Plus, in der Testphase frei).

## Häufige Fragen zur Hilfe ohne Internet

### Geht das ohne Internet?

Ja. Ratgeber, Schritte, Erste Hilfe und die meisten Werkzeuge liegen in der App.

### Ruft die App selbst den Notruf?

Nein. Ein Tipp öffnet das Telefon mit der 112, anrufen tust du selbst.

### Was ist in Österreich oder der Schweiz?

Gibst du das Land im Haushalt an, zeigt die App 144, 122 und 133 für Österreich und 144, 118 und 117 für die Schweiz, jeweils mit dem passenden Giftnotruf.

### Zeigt die App amtliche Warnungen?

Nein. Warnungen kommen über NINA, Cell Broadcast, Radio und Sirenen. Die App zeigt dir, wie du sie auf dem Handy einrichtest.

### Ersetzt die App einen Erste-Hilfe-Kurs?

Nein, das sagt sie auch selbst. Die Anleitungen sind allgemein; bei Lebensgefahr sofort die 112 anrufen.

### Woher stammen die Inhalte?

Aus amtlichen und fachlichen Quellen, vor allem vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz (BBK). Erste Hilfe folgt den Leitlinien des European Resuscitation Council (Wiederbelebung nach ERC 2025), der DGUV und des DRK. Unter jedem Ratgeber steht die Quelle mit Datum.

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Krisenbuddy ist keine Behörde und ersetzt keine amtlichen Warnungen (Warn-App NINA, Cell Broadcast, Radio, Sirenen). Im Notfall: 112.
